Batterie-Check
Jede dritte Panne hat mit einer leeren oder defekten Batterie zu tun. Wir prüfen den allgemeinen Zustand, Säurestand und die Ladung Ihrer Batterie.

Auf Platz eins der Pannenstatistik taucht nach wie vor der Ausfall der 12 Volt Starterbatterie auf – sogar bei Elektroautos! Was viele nicht wissen: auch Elektrofahrzeuge haben eine 12V-Batterie und die Systeme und Steuergeräte bis hin zum elektrischen Fensterheber versorgt. Der große Hochvoltakku stellt lediglich die Energie für den oder die verbauten Antriebsmotoren zur Verfügung – und deshalb kommt es auch bei Elektroautos zu Ausfällen aufgrund der 12V- Batterie.
In vielen Fällen ist aber die Batterie nur ein Folgefehler einer fehlerhaften Ladesteuerung durch den Generator, den die meisten noch als Lichtmaschine kennen. Arbeitet dieser nicht korrekt, wird die Batterie in der Folge nicht ausreichend geladen, in der Folge kommt es zum Fahrzeugausfall.
Umso wichtiger ist es, die Batteire aber eben auch die Ladeleistung regelmäßig zu prüfen. Früher umfasste die Prüfung der Batterie vor allem die Prüfung der Säuredichte mittels Batteriesäuretester oder Säureheber und das Auffüllen mit destilliertem Wasser. Fahrzeuge, die mit Start-Stop-Automatik sind mit modernen AGM-Batterien ausgestattet. Diese Batterien sind wartungsfrei und garantieren mit ihrem sehr viel höheren Stromfluss eine zuverlässige Funktion der Start-Stop-Automatik. Korrosion und Säureschichtung gehören dank der AGM Technologie der Vergangenheit an. AGM kommt aus dem Englischen und steht für „absorbent glass mat“ und beschreibt so den konstruktiven Aufbau der Batterie, deren Kernbestandteil mit Schwefelsäure getränktes Blei-Vlies ist.
Auch AGM Batterien unterliegen der Alterung und werden mit Hilfe moderner Batterietester ausgelesen
Fun-Fact für Wiest-Kunden: AGM-Batterien sind keine Neuentwicklung, diese wurden bereits in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts erfunden und dienten damals hauptsächlich als Pufferakkus in der Notstromversorgung von Telefonzellen oder Computerservern.